75 Jahre FSV Steinsberg – Der REWAG Cup wird zum Fußballfest

Lange fieberten wir auf dieses Datum hin. Die zweite Ausgabe des REWAG Cups in Steinsberg – unter dem Motto „75 Jahre FSV Steinsberg – brach alle Rekorde. Wir bedanken uns bei 68 teilnehmenden Mannschaften (Rekord) und mehr als 3.000 Besucher (auch Rekord) ins unserem beschaulichen Dorf. Der Dechant Sportpark feierte mit euch wieder ein echtes Fußballfest!

Hier sind die Gewinner des REWAG Cups 2024 im Überblick:

G2: SG Laub Zeitlarn Regendorf
G1: FSV Steinsberg
F2: SV Burgweinting
F1: SC Sinzing
E2: Freier TuS Regensburg
E1: FSV Steinsberg
D2: SV Burgweinting
D1: JFG Naab – Regen 06
C-Juniorinnen: FSV Steinsberg

Am spannendsten war es dieses Jahr wohl in der E2-Jugend. Der Sieger, der Freie TUS Regensburg, und der zweite Sieger, die DJK Duggendorf waren am Ende Punktgleich. Auch das direkte Duell beider Teams endete 0:0. Beide Teams erzielten zudem sechs Treffer im Laufe des Turniers. Der Unterschied: Nur ein Gegentor kassierte der Freie TuS in seinen sechs Turnierspielen, die DJK hingegen zwei, weshalb der Titel nach Regensburg geht. Eine klasse Leistung von beiden Mannschaften.

Ganz besonders freut es uns, dass auch wieder sieben Mädchenmannschaften (C-Juniorinnen) nach Steinsberg gekommen sind. Die weiteste Anreise hatte dabei der 1. FC Altdorf, der mit seinen Mädels dieses Jahr, das erste Mal überhaupt in Steinsberg und beim REWAG Cup teilnahm.

Stolz sind wir auf unsere Teams aus Steinsberg, die sich alle sehr tapfer geschlagen haben und dabei sogar drei der begehrten Siegerpokale für unser Vereinsheim gewinnen konnten. Die G1-Jugend, die E1-Jugend und die C-Juniorinnen konnten ihre Heimturniere gewinnen. Auch bei der D1-Jugend gewann unser Team der JFG Naab-Regen 06.

Dankbar blicken wir auf die vielen Helferinnen und Helfer die zum Gelingen des Turniers beitrugen. Knapp 100 Ehrenamtliche des FSV Steinsberg engagierten sich rund um den REWAG Cup 2024. Das Wetter halt stand. Die aufziehenden Unwetterwolken zogen über Steinsberg hinweg, der etwas stärker werdende Regen zu Ende des Turniers konnte die vielen Nachwuchsspieler hingegen nicht aufhalten.

Bereichert wurde der REWAG Cup zudem von unseren Partnervereinen des SSV Jahn Regensburg und den Eisbären Regensburg. Der SSV Jahn kam mit einer Torwand, einer Hüpfburg und dem Fanmobil nach Steinsberg. Zur Siegerehrung kam auch Maskottchen Jahni auf dem Platz und verteilte fleißig Autogramme.

Die Eisbären welche den Siegerpokal der aktuellen DEL 2 Runde für Fotos in Steinsberg dabei hatten boten ein Air Hockey Spiel an. Neben Geschäftsführer Peter Holmgren kam zudem Profispieler Niklas Zeilbeck für Autogramme nach Steinsberg.

75 Jahre FSV Steinsberg – viele Gratulanten kamen tagsüber nach Steinsberg

Der ganze Tag stand dabei unter dem Motto: 75 Jahre FSV Steinsberg. Was im Juli 1949 auf der Adlerwiese in Steinsberg mit selbstgezimmerten Toren aus Fichtenstämmen vom Schwaighauser Forst begann wurde anlässlich dieses schönen Fußballevents mitgefeiert:

Viele Persönlichkeiten aus Gemeinde, Sport und Politik kamen den Tag verteilt um die Spiele zu genießen und Grußworte an unsere 75-jährige Vereinsarbeit zu richten.

Den Anfang machte Barbara Hernes vom Bayerischen Landessportverband. Sie überreiche Vorstand Stefan Schmeiduch für das Jubiläum die Dankurkunde in Silber und würdigte die Arbeit des FSV Steinsberg. Sie betonte noch einmal dass ein Verein, gerade an kleinen Dörfern wie Steinsberg, auch eine Familie sei. Begeistert zeigte sie sich von der Kulisse des REWAG Cups und der Jugendarbeit beim FSV. Mehr als 200 aktive Kinder und Jugendliche in einem 1800 Einwohner großen Dorf seien ein sehr schönes Zeichen, dass der Sport und der Verein auch noch heute Kinder fasziniere.

Für den Regenstaufer Bürgermeister Josef Schindler seien die Jugendturniere beim FSV Steinsberg wie jedes Jahr ein Pflichttermin im Kalender. Er komme gerne nach Steinsberg, er gratuliere dem Verein für seine Arbeit und sein Jubiläum. Mittlerweile ist unser Bürgermeister öfters beim Fußball anzutreffen, da auch sein Sohn das Fußball spielen in Regenstauf begonnen hat. Für einen Platz beim begehrten REWAG Cup hat es dieses Jahr nicht gereicht, die Startplätze waren schon innerhalb 14 Tage vergriffen.

Auch Pfarrer Josef Hausner zog sein Fußball Outfit aus dem Schrank. Der Fan des 1. FC Nürnberg, der später Abends bei unserem Inklusionsspiel selber nochmal aktiv antrat erinnerte an seine Jugendzeit als Nachwuchsfußballer. Als Erinnerung hatte er seinen ersten Spielerpass dabei. Turniere wie der REWAG Cup waren immer ein Highlight eines jeden Nachwuchsspielers. Er wünschte allen Sportlern faire Wettkämpfe und einen verletzungsfreien Verlauf.

Den Abschluss in Steinsberg machte die Landrätin Tanja Schwaiger. Nachdem sie bereits letztes Jahr in Steinsberg war folgte sie der erneuten Einladung gerne. Sie forderte die anwesenden Besucher zum Applaus auf, für die vielen Ehrenamtlichen in Steinsberg, die bei hohen Temperaturen das Turnier für die vielen Kinder organisiert und veranstaltet haben.

Die Steinsberger Old-Stars müssen sich der Lebenshilfe geschlagen geben

Im Anschluss zu den Jugendturnieren des REWAG Cups traten anlässlich unseres Vereinsjubiläums die neugegründeten „FSV Steinsberg All Stars“ zu einem 60 Minütigen Spiel gegen ein Team der Lebenshilfe Regensburg an. Das Team der Lebenshilfe Regensburg wurde dabei von unserem langjährigen Vereinsmitglied Mucki aufs Spielfeld geführt. Doch neben vieler Kollegen und Freunde der Lebenshilfe hatte Mucki sich ordentlich verstärkt für sein Spiel, für das er schon mehrere Wochen trainierte. Die ehemaligen Profis des SSV Jahn Regensburg, Sebastian Nachreiner und Oliver Hein kamen nach Steinsberg um Mucki zu unterstützen. Auch Pfarrer Josef Hausner holte die Fußballschuhe noch einmal aus dem Schrank um mit anzutreten.

Das Team der Steinsberger Legenden wurde dabei von Uwe Schneider zusammengestellt. Uwe gelang in den 90er Jahren als Spieler und Trainer der Aufstieg in die Bezirksliga beim FSV, eine unserer sportlich erfolgreichsten Jahren. Viele Spieler aus der Zeit, aber aus Jahren zuvor, liefen nochmal für den FSV auf.

Das Spiel, welches meistens unter starken Regen stattfand, begann zumindest temporeicher als es endete. Das Wetter bremste dabei niemanden aus, die Vorfreude auf das Spiel war wohl zu groß. Ziemlich überraschend ging der FSV durch einen sehenswerten Distanzschuss von Markus Lang in Führung, ehe die Lebenshilfe blitzschnell ausgleichen konnte.

Es entwickelte sich ein launiges Spiel bei dem Pfarrer Josef Hausner der Schlusstreffer zum 5:2 gelang. Das Team der Lebenshilfe konnte nach 60 Minuten den Platz als Sieger verlassen.

Mehr als ein Jahrhundert FSV Steinsberg

Musikalisch wurde das Abendprogramm des FSV Steinsberg durch Simon Rötzer ausgeklungen. Das Spiel unserer ersten Mannschaft gegen die erste Mannschaft des FC Pielenhofen-Adlersberg endete 2:2 unentschieden.

Ausgezeichnet wurden bei uns noch langjährige Vereinsmitglieder:

Für 60 Jahre: Werner Pilz

Für 50 Jahre: Rosa Engl, Roland Kaiser, Alfred Schlehuber, Günter Schlehuber, Peter Schlehuber, Georg Schmid, Robert Schmid, Walter Schmid, Alfred Wolf, Christian Engl, Günter Kollmann,

Für 25 Jahre: Martin Haala, Mario Hüttner, Tobias Auburger

Viele unter den geehrten seien nach so langen Jahren Vereinsarbeit immer noch aktiv und ehrenamtlich im Einsatz. Exemplarisch nannte Vorstand Stefan Schmeiduch Alfred Schlehuber, der zum 50-jährigen geehrte wurde. Den ganzen Tag über war er beim REWAG Cup als ehrenamtlicher Schiedsrichter im Einsatz, später noch als Spieler bei unserer Legendenmannschaft.

Zu Ehrenmitgliedern wurden Walter Lotter, Ewald Reißer, Fritz Winkler und Walter Güntner ernannt.

Fritz Winkler war über mehr als zwanzig Jahren Kassier und später auch sieben Jahre Vorstand beim FSV Steinsberg. Als Geschenk erhält er ein Trikot mit der Nummer 5. Die Nummer 5 ist bei Fußballmannschaften Klassischerweise der Verteidiger. Fritz Winkler hat den Verein in schweren Zeiten gestützt und immer verteidigt.

Walter Lotter war von 1976 bis 1992 Vereinsvorstand und bis heute damit der Vorstand mit der längsten Amtszeit eines Vereinsvorstands beim FSV.  Als Geschenk erhält er ein Trikot mit der Nummer 10. Die Nummer 10 sind bei Fußballmannschaften Klassischerweise die Spielmacher. Walter Lotter hat den Verein über mehrere Jahrzehnte geprägt und gestaltet.

Der ehemalige Steinsberger Schullehrer Walter Güntner war über drei Jahrzehnte Schriftführer beim FSV Steinsberg. Als Geschenk erhält er ein Trikot mit der Nummer 9. Die Nummer 9 sind bei Fußballmannschaften Klassischerweise die Torjäger. Walter Güntner war in seiner aktiven Zeit Stürmer beim FSV. Als Spieler schaffte er es einst vom FSV mit einem Wechsel zum SSV Jahn Regensburg als aktiver Spieler bis in die zweite Bundesliga. 

Es gebe kaum eine Position beim FSV die Ewald Reiser noch nicht ausgeführt hat. Jugendtrainer, Platzwart, Abteilungsleiter. Vorstand Stefan Schmeiduch würdigte den Teamplayer und gab ihm als Geschenk ein T-Shirt mit der Aufschrift Team FSV

Eine Auswahl unserer besten Bilder:

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